„Hätten wir alle einen Sinn,       
wir liefen einen Weg.“     
(Unbekannt)         

 

 

     Neurolinguistisches Programmieren

 

NLP ist die Abkürzung für Neurolinguistisches Programmieren.

Hierbei handelt es sich um ein Modell zur Gesprächsführung, das Menschen

mit Hilfe verschiedener Techniken dabei unterstützt, sich über eigene Ziele

und Wünsche klar zu werden und diese zu erreichen.

 

Bei allen Veränderungsprozessen wird der Mensch sowohl als 

- Individuum mit eigenen Werten, Glaubenssetzen und Ansichten als auch als 

- Teil einer Gemeinschaft (Familie, Freundeskreis,...) mit sozialen Regeln wahrgenommen.

 

Probleme werden als Chance und Anlass gesehen, etwas zu verändern.

 

NLP zielt darauf ab, dass sich für den Menschen selbst, aber auch für sein

soziales Umfeld, möglichst viel zum Positiven wandelt.

 

NLP baut auf ein sehr wertschätzendes und Ressourcen orientiertes Menschenbild auf.

Darüber hinaus prägen folgende Grundannahmen das Neurolinguistischen Programmierens

die Prozesse in der Arbeit mit den zu begleitenden Menschen:

 

     Grundannahmen:

 

     - Wenn etwas nicht funktioniert, probiere nicht immer das Gleiche, sondern versuche

       etwas anderes.

 

     - Jedes Verhalten hat eine positive Absicht.

 

     - Entscheidungsmöglichkeiten zu haben ist besser, als keine zu haben.

 

     - Menschen reagieren auf ihre Wahrnehmung der Realität, nicht auf die Realität selbst.

 

     - Menschen verhalten sich stets auf die beste ihnen mögliche Art und Weise.

 

     - Menschen haben bereits alle Ressourcen in sich, die sie für Veränderungen benötigen.

 

     - Was sie brauchen, ist der Zugang zu den Ressourcen zur richtigen Zeit und

       an der richtigen Stelle.

 

 

 

 

Autobiografie in fünf Kapiteln

1.

Ich gehe die Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. Ich falle hinein. Ich bin verloren ... Ich bin ohne Hoffnung. Es ist nicht meine Schuld. Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

2.

Ich gehe dieselbe Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. Ich tue so, als sähe ich es nicht. Ich falle wieder hinein. Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein. Aber es ist nicht meine Schuld. Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

3.

Ich gehe dieselbe Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. Ich sehe es. Ich falle immer noch hinein ... aus Gewohnheit. Meine Augen sind offen. Ich weiß, wo ich bin. Es ist meine Schuld. Ich komme sofort heraus.

4.

Ich gehe dieselbe Straße entlang. Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig. Ich gehe darum herum.

5.

Ich gehe eine andere Straße.

(P.Nelson)

 

 


 

 

 
 
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